Woher kommen die neuen Bilder?
Die Welt ist eine Google (Peter Glaser). Das Informations- und Kommunikationszeitalter erweitert die Welt um die Dimension des www und seine unbegrenzten, technischen Möglichkeiten. In Zeiten der liberalisierten, entfesselten Meinungsdemokratie von web 2.0. entstehen auch für die Malerei neue Dimensionen und medientheoretische Fragenstellungen. Malerei im 21. Jahrhundert ist konfrontiert mit neuen Anforderungen und liefert neue Antworten für die "digitale Boheme" (Sascha Lobo). Der Rechner wird zum Pinsel - und umgekehrt.
"Wer Kunst macht, liefert sich einem seltsamen Gratifikationsmodell aus. Wohl gelitten sind Werke, die irritieren, verstören, sich dem gewöhnlichen Blick verweigern, Technologien und Formate reflektieren und brechen. Dabei sind viele schöne, obskure und großartige Arbeiten entstanden. Nur leider kaum etwas, das auf die Entwicklung der medialen Kultur im Großen und Ganzen einen sonderlichen Einfluss gehabt hätte." (Taz, 2.07, Stefan Heidenreich).
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Ausschnitt eines computergenerierten Bildes. © Walter Eul